Dave's dream of cycling the world coming true... This time, he didn't only drag along a trailer with his Sitar - but also me!

Dienstag, 22. Juli 2014

Ungarn

Donnerstag, 10. Juli:
Üdvözöljük Magyarország! In Rumänien hatten wir zwei Wochen lang das Gefühl, was lesen zu können - damit ist es jetzt wieder vorbei, auch wenn die Buchstaben bekannt ausschauen. Trotzdem: Willkommen in Ungarn, wir sind sehr gespannt!
Üdvözöljük Magyarország! In Romania, we had the feeling to be able to read things for two weeks - that's over now, even though the alphabet looks familiar. Still: Welcome to Hungary, we are very curious!
Allererster Eindruck: ein nagelneuer Radlweg. So kann's gern weitergehen!
Our very first impression: a brand new bicycle path. We could get used to that!
Viele Ortsnamen kennt man aus dem Kochbuch.
Some of the towns' names you know from your cook book.
Nix mehr Eselkarren, hier wird mit großem Gerät landgewirtschaftet.
No more donkey carts. Farmers here work with modern technology.

In den Ortschaften wimmelt es nur so von Radfahrern. Hier parken wir mit etwa 30-35 anderen Drahteseln vor einem Supermarkt. Weiterhin fällt uns auf, wie sauber und ordentlich die Leute ihre Grundstücke halten: Überall sehen wir Baum entastende, Rasen mähende, Zaun streichende, Müll entsorgende, Einfahrt pflasternde und Gehsteig kehrende Bürger.
There are cyclists everywhere in the towns. We are parking in front of a supermarket here with about 30-35 other bikes. Other than that, we notice how clean and tidy people keep their properties: Every couple of metres, you see somebody pruning a tree, mowing the lawn, painting a fence, taking the garbage to the recycling station, tiling the driveway or sweeping the sidewalk.
Wir sind Millionäre! So auswendig hab ich überhaupt keine Ahnung, wie viel Geld ich abheben soll, deshalb frage ich in der Bank erst mal nach dem Wechselkurs, um ein Gefühl für ungarische Forint zu bekommen: 300 HUF = 1 Euro.
We are millionaires! I have no clue just off the top of my head how much cash to take out, so I ask for the exchange rate in a bank in order to get a feeling for Hungarian Forints: 210 HUF = 1 CAD.

Der vom Wetterbericht vorausgesagte Gewittersturm bleibt aus, und da Ungarn so flach anfängt wie Rumänien aufgehört hat, kommen wir wunderbar voran.
The weather forecast looked pretty grimy for this afternoon, but the thunderstorm goes elsewhere. And as Hungary starts as flat as Romania ended, we make really good progress.


Gefahrene Strecke: 103,95 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19,31 km/h
Nachtlager: auf einer Wiese bei Kunmadaras


Freitag, 11. Juli:
In der Nacht hat es angefangen zu regnen, und es reißt den ganzen Tag nicht ab. So kommt die ganze Bandbreite unserer Unterhaltungsausrüstung zum Einsatz:
During the night, it started to rain and it won't stop all day. Our whole selection of entertainment items gets used today:





Samstag, 12. Juli:
Am Morgen regnet es immer noch leicht, aber wir haben Hunger. Und außer Nudeln und Carbonarasoße nix mehr dabei… Bald verdünnisieren sich die Wolken auch, und wieder kommen wir richtig gut vorwärts.
In the morning, it's still raining, but we are hungry. And there's nothing left except for pasta carbonara… We start riding, and soon the clouds become thinner and thinner so that we make good progress.
Überquerung der Theiß bei Tiszaroff.
Crossing the Tisza river near Tiszaroff.
Brotzeit. Da wir hauptsächlich auf Nebenstraßen unterwegs sind, haben wir genug Proviant für zwei Tage dabei.
Snack time. As we're mainly riding on rural roads, we've got enough food for two days on us.
In Jászberény machen wir Kaffeepause und legen derweil unser waschelnasses Zelt zum Trocknen auf den Marktplatz.
During our coffee break in Jászberény, we lay out our soaked tent in the market square to dry.
Geil, oder?
Awesome, eh?
Die Landschaft ist flach, aber abwechslungsreich und irgendwie fröhlich.
The landscape is flat but varied and somehow cheerful.
Am Abend biegen wir in einen Wald ein, um nach einem geeigneten Zeltplatz zu suchen. Wir werden fündig, und zwar ausgerechnet neben einer kleinen, aber feinen Marihuanaplantage.
In the evening, we turn into a forest to look for camping. We find a good spot - in a small marijuana grove. 


Gefahrene Strecke: 117,23 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19,18 km/h
Nachtlager: in einem Wald bei Tóalmás


Sonntag, 13. Juli: 
Heiß ist es heute! In der Hoffnung auf eine fruchtige Erfrischung ähnlich dem rumänischen "Bergenbier fresh Lemon / Grapefruit", das mit seinen radltauglichen 1,9 % Alkohol eine willkommene Abwechslung zu Cola und Limo war, bestellen wir die ungarische Variante davon. Aber so ganz begeistert sind wir jetzt nicht.
It's hot today! In Romania, we discovered "Bergenbier fresh Lemon / Grapefruit" which we found was a perfect refreshment for cycling because it's less sweet than coke and only contains 1.9 % alcohol. So we order the Hungarian version of it but we're no quite as impressed.
Um drei erreichen wir Budapest, und um sieben (!) finden wir endlich eine einigermaßen vernünftige Unterkunft. Aus irgendeinem Grund haben in dieser Stadt ausschließlich Nobelhotels das Bedürfnis, ihren Namen nebst Zweck der Einrichtung auf einem der Straße zugewandten Schild kundzutun. Einfachere Pensionen und Hostels findet man nur, wenn man die genaue Adresse weiß und dann auf dem Klingelbrett den Namen unter dutzenden privater Haushalte raussucht. Was das soll?
At three, we arrive in Budapest. At seven (!), we finally find a reasonably okay accommodation. For some reason, in this city only the luxury hotels feel like posting their name and purpose on a sign that's facing the street. Cheaper guesthouses and hostels are found only if you know the exact address and then look for their name on the house-bell nameplate amongst dozens of private households. Why?

Das WM-Endspiel gegen Argentinien entschädigt uns für den frustrierenden Nachmittag: Deutschland ist Weltmeister!
The final match of the soccer world cup, Germany vs. Argentina, makes up for the frustrating afternoon: Germany is "Weltmeister"!


Gefahrene Strecke: 66,1 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 14,9 km/h
Nachtlager: ***Galilei Inn Hotel in Budapest (nicht empfehlenswert)


Montag, 14. Juli:
Im Internet haben wir ein Hostel für die nächsten Tage gebucht. Der Auszug aus unserem Hotelzimmer erfolgt durch das Fenster direkt auf den Gehsteig, weil uns der Weg durch den vollgestellten Gang, die Treppe runter in den Innenhof und wieder rauf in den nächsten Gang, durch zwei Schwingtüren und nochmal eine Treppe runter zu blöd ist. Ihr hättet die Blicke der Leute auf der Straße sehen sollen!
We booked a hostel online for the next few days, so we move out of the hotel today. Through the window directly onto the sidewalk, because the way down the crowded hallway, down a staircase to the inner courtyard, up the stairs into the next hallway, through two saloon doors and down another staircase is just too annoying. You should have seen how some people in the street looked at us!
So. Und nachdem wir unsere sieben Zwetschgen im Hostel untergebracht haben, können wir nun endlich die Stadt Budapest erkunden. Viele mächtige und historisch bedeutsame Brücken führen über die Donau.
Alright. And after dumping all our gear in the hostel we can finally explore Budapest. There are many mighty and historically important bridges going across the Danube river.
Auf der Freiheitsbrücke.
On the liberty bridge.


Budapest liegt auf einer geotektonischen Bruchstelle. Das haben zwar die guten alten Römer im 1. Jh.  noch nicht so genau gewusst, aber sie haben viele Thermalquellen gefunden und lauter schöne Bäder gebaut.
Budapest lies on a geotectonic break. The old Romans weren't quite aware of that in the first century but they found a lot of hot springs in the area and built all these beautiful spas.
Wir bekommen leider nur die Eingangshalle zu Gesicht und erhaschen einen kurzen Blick in eines der Thermalbecken, als die Tür aufgeht.
We only get to see the entrance hall and a quick glimpse into one of the pools when somebody opens the door.



Sissi-Statue.
Queen Elisabeth, wife of Habsburg emperor Franz Joseph, called "Sissi".
Buda Schloss.
Buda castle.
Kleiner, aber feiner Übersetzungsfehler: Delikatessenladen mit der Überschrift "Reizwäsche".
I guess there just wasn't enough space for the "sen" anymore…


Dienstag, 15. Juli:
Heute verbringen Dave und ich den ganzen Tag "zu Hause", also im Hostel. So eine gut ausgestattete Küche macht Lust auf Kochen, drum lade ich unsere Mitbewohner Ben, Kaori, Angela und Sebastian auf ein Riesenblech Lasagne ein. Die andern steuern Bier und Eis bei, und so wird es ein langer und lustiger Abend…
Today, Dave and I spend all day "at home" in the hostel. There's a really well equipped kitchen here that I'm itching to use so I invite our housemates Ben, Kaori, Angela and Sebastian for a giant dish of Lasagna. The others contribute beer and ice cream, and it turns into a long and fun evening...


Mittwoch, 16. Juli: 
Auch heute genießen wir es, "zu Hause" rumzusitzen, ohne groß was zu unternehmen. Am Abend fahren wir zum Bahnhof…
We mostly sit around "at home" again without doing much. In the evening, we ride to the train station...
… um meine Schwester Barbara abzuholen, die uns spontan auf unserer Tour besucht.
… to pick up my sister Barbara who joins us on our trip spontaneously.
Dave transportiert ihr Gepäck auf dem Anhänger.
Dave transporting her luggage on his trailer.
Auf dem Heimweg vom Bahnhof betrachten wir Budapest zum ersten Mal bei Nacht.
On our way home from the station, we get to see Budapest at night for the first time.




Donnerstag, 17. Juli:
Einkaufen am Morgen in der großen Markthalle.
Shopping in the big market hall in the morning.










Am Nachmittag gehen wir zu dritt in der Stadt spazieren. Hier das prachtvolle Opernhaus von Budapest.
In the afternoon, the three of us walk around in town. Here is the magnificent opera.


Barbara macht Bekanntschaft mit dem "Mozart von Ungarn", Franz Liszt.
Barbara meets the "Hungarian Mozart", Franz Liszt.
Im Foyer des Opernhauses.
Foyer of the opera.
Später drängt sich alles unter irgendwelche Vordächer und dichte Bäume, um Schutz vor dem Regen zu suchen…
Some time later, everybody tries to find shelter underneath some canopies or dense trees because it starts raining...
http://media-cdn.tripadvisor.com/media/photo-s/01/86/a7/4f/the-monst-common-view.jpg
Das Haus des Terrors, das an die beiden Terrorregimes Ungarns im 20. Jahrhundert erinnert.
The house of terror which reminds people of the two terror regimes in Hungary during the 20th century.
Blick hinauf zum Vordach des Hauses des Terrors, das bei Sonnenschein das Wort "TERROR" auf den Gehsteig projiziert.
The canopy of the house of terror projects the word "TERROR" onto the sidewalk when the sun is shining.
So ganz nebenbei klappern wir auch ein paar Fahrradläden ab…
By the way, we also look into several bike shops...
Heldenplatz.
Heroes' square.
Die größte Sanduhr der Welt. Es dauert exakt ein Jahr, bis der Sand einmal durchläuft.
Biggest hourglass in the world. It takes exactly one year for the sand to run through once.
Treffer! Babsi findet tatsächlich ein passendes Rad - jetzt gibt es kein Zurück mehr: Sie wird uns bis nach Wien begleiten.
Hit! Babsi finds a suitable bike - now there's no way back: She will accompany us until Vienna.
Das muss gefeiert werden, und zwar in einem urgemütlichen ungarischen Lokal!
We celebrate the successful afternoon in a typical Hungarian restaurant!


Freitag, 18. Juli: 
Babsi dreht die ersten Runden auf ihrem nagelneuen Rad.
Babsi's first few rounds on her brand new bike.

Danach fahren wir auf einen Aussichtshügel westlich der Donau, also in Buda, und genießen das Panorama.
Afterwards, we ride to a viewpoint on top of a hill in Buda, the western part of Budapest, and enjoy the view.
Freiheitsstatue.
Statue of Liberty.
Der Weg hinauf zum Schloss ist eher für Fußgänger ausgelegt…
The path up to the castle is meant for pedestrians...
… aber die Mühe lohnt sich, wie man sieht!
… but it's worth the effort as you can see!

Nationalgarde vor dem Präsidentenpalast.
National guard in front of the president's palace.

Matthiaskirche.
Matthias church.
Wahnsinn, oder?
Incredible, eh?
Fischerbastion.
Fishermen's bastion.
Blick auf das Parlamentsgebäude am anderen Ufer der Donau, also in Pest.
View of the parliament building on the eastern side of the Danube river, Pest.
Blick die Donau hinauf Richtung Heimat…
Looking upriver towards home...
… und runter Richtung Schwarzes Meer.
… and downriver towards Black Sea.
Parlamentsgebäude.
Parliament building.
Im jüdischen Viertel von Budapest steht die größte Synagoge Europas.
In the Jewish quarter of Budapest, there is the biggest synagogue of Europe.
Wir belassen es bei der Außenansicht, weil uns der Eintritt zu teuer und die Sicherheitskontrolle zu blöd ist.
We only look at it from outside because we find the entrance fee too steep and the security control too annoying.
Dafür beenden wir unseren Stadtrundgang mit einer Himbeerlimonade und gehen "heim" zum Kochen: Heute gibt's Gulasch!
Instead, we finish off our city tour with a raspberry lemonade and go "home" to cook dinner: We'll make goulash tonight!
Für einen ersten Versuch ganz ohne Rezept nicht schlecht. Wie man sieht, ist gut was gegessen worden!
Not too bad for a first try without any recipe, we ate most of it right away!


Samstag, 19. Juli:
Unser Jubiläumstag: Vor genau einem Jahr sind wir in Calgary losgefahren Richtung Norden!
Our anniversary: Exactly one year ago, Dave and I left Calgary and drove north!
Frühstück im Hostel, danach wird's ernst:
Breakfast in the hostel, then we get down to business:
Wir verabschieden uns von Budapest…
We say good-bye to Budapest...
… und folgen dem EV 6, also dem Donauradweg, Richtung Heimat. Also zumindest versuchen wir es, doch die Beschilderung ist dermaßen schlecht, dass wir uns bereits in Budapest ein paarmal verfahren, ständig Leute fragen müssen und unterwegs zweimal im Internet nachschauen müssen, ob wir überhaupt noch richtig sind.
… and follow the EV 6, the Danube river bicycle path, towards Germany. At least, we try to, but the signposting is really poor so that we already get lost within Budapest a couple of times, have to ask for directions constantly and need to check twice online if we're still on the right track at all.
Richtig genervt sind wir, als wir auf der Homepage der von der EU mitfinanzierten "EuroVelo Routes" nach detaillierten Landkarten suchen und feststellen, dass die nur in Papierform und gegen Bares erhältlich sind.
When we search for detailed maps on the "EuroVelo Routes" homepage (co-financed by the EU!) and find out that they are only available in paper form and for cash, we get really annoyed.
Letztendlich folgen wir einfach der Nationalstraße und fahren nur dann auf dem Radweg, wenn dieser direkt daneben hergeht.
At the end of the day, we simply follow the national road and only use the bike path when it's directly next to the highway.
Kurz vor Sonnenuntergang finden wir ein gemütliches Fleckchen direkt an der Donau.
Just before sunset, we find a pleasant spot right next to the river.

Nachdem das Zelt aufgebaut ist, gönnen wir uns ein erfrischendes Arm- und Beinbad! In der Nacht bekommen wir Besuch von einer Wildsau, aber wir können sie mit Topfgeklapper verscheuchen.
After setting up the tent, we treat ourselves to a refreshing arm- and leg bath! In the night, a wild boar visits us but we manage to scare it away by clattering with our pots.


Gefahrene Strecke: 61,90 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 14,59 km/h
Nachtlager: in einem Wald an der Donau bei Visegrád


Sonntag, 20. Juli:


Die Dame von der Touristeninformation rät uns, mit der Fähre ans andere Ufer zu fahren, und tatsächlich: Dort ist der Radweg wesentlich übersichtlicher und besser ausgebaut. Allerdings nur zehn Kilometer lang, dann müssen wir mit der nächsten Fähre wieder zurück auf die andere Seite. Toll. Kostet jedes Mal 8 Euro.
The lady in the tourist information suggests for us to take the ferry to the other side, and really: The bike path over there is way more clearly signposted and in better shape. But only for ten kilometres, then we have to take the next ferry back across the river. Fantastic. Costs us 8 Euros each time (12 CAD).
Wir treffen Mark aus England, der uns spontan auf ein Eis einlädt, um unser einjähriges Reisejubiläum zu feiern. Außerdem hat er die Donauradwegkarte und lässt uns da mal reinschaun…
We meet Mark from England who treats us to an ice cream to celebrate our travelling anniversary. On top of that, he's got the official map of the Danube river pathway and lets us peek into it...


Wieder entdecken wir einen idyllischen Platz zum Campen, diesmal sogar mit Tisch und Bänken! Babsi: "Ui schau, der Sonnenuntergang." - Uschi: "Des is doch Standard. Aber schau, a Tisch und a Bank! Cool!" - Babsi: "Also, da wo i wohn, is des Standard."
We discover another idyllic place to camp, this time even with a picnic bench! Babsi: "Wow look, the sunset." - Uschi: "That's standard. But look, a picnic bench! Cool!" - Babsi: "You know, that's standard where I come from."


Gefahrene Strecke: 59,35 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 16 km/h
Nachtlager: Wiese an der Donau bei Süttö


Montag, 21. Juli:
Morgenstimmung in unserem Lager.
Morning in our camp.

Frühstück.
Breakfast.
Sonnencreme.
Sunscreen lotion.
Dann geht's los!
And go!
Heute ist alles dabei: Highway, Radlweg, sandige und batzige Feldstraße. Nur kein Fluss.
Today, we encounter everything from a big highway and an actual bike path to sandy and muddy farm roads. But no river.
Es ist zwar kein anstrengender Tag, aber so richtig vom Hocker reißt uns dieser Abschnitt des Donauradwegs nicht, vor allem, weil wir den ganzen Tag irgendwo weit entfernt von der Donau sind. Dafür finden wir heute ausnahmsweise mal (fast) alle Schilder auf Anhieb…
It's not a challenging day but this leg of the Danube river bike path doesn't bowl us over either, especially because we are nowhere close to the Danube all day. On the other hand, we find (nearly) all the signs right away...

Brotzeit in Böny.
Break time in Böny.
Kurz darauf stimmen 66% der Teilnehmer unserer Gruppe für einen frühen Feierabend, und wir finden eine Wiese an der Straße.
Shortly afterward, 66% of the participants of our group vote for an early evening, and we find a grass field next to the road.


Gefahrene Strecke: 62,76 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,6 km/h
Nachtlager: Wiese an der Straße bei Örkénypuszta


Dienstag, 22. Juli:
Kaffeepause am Stadtplatz von Györ.
Coffee break in the central plaza of Györ.
Wieder so eine Kinderspielplatz / Springbrunnen-Kombination. Herrlich zum Zuschauen!
They've also got this playground / fountain combination. We could watch the children forever!
Brotzeit am Ortsausgang von Györ. Dazu muss schon mal eine Bushaltestelle herhalten.
Lunch break just before leaving Györ at a bus stop.
Und gleich noch ein Jubiläum!
And another milestone. The big one!!
Zur Feier des Tages bekommen unsere Räder ein Schaumbad, selbst wenn bereits dicke Wolken am Himmel stehen…
We celebrate it by treating our bikes to a bubble bath, even though there are big clouds in the sky...
Mit Sonnenblumenfeldern hat uns Ungarn begrüßt, mit einem Regenwald verabschiedet es sich von uns. Schneller als erwartet erreichen wir die Grenze zur Slowakei.
Hungary greeted us with sunflower fields and says good-bye now with a rain forest. We reach the border to Slovakia way faster than expected.
Streckenweise schüttet es wie aus Kübeln, doch die Aussicht auf eine warme Dusche und ein schönes Abendessen treibt uns voran…
It's raining cats and dogs in some parts, but the prospect of a warm shower and a nice dinner pushes us on...
Um etwa 20 Uhr kommen wir in Bratislava an. Was für ein verrückter Tag!
We arrive in Bratislava at around 8 pm. What a crazy day!


Gefahrene Strecke: 94,85 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 16,74 km/h
Nachtlager: Old Town Hotel in Bratislava

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