Dave's dream of cycling the world coming true... This time, he didn't only drag along a trailer with his Sitar - but also me!

Mittwoch, 19. März 2014

Flores bis Antigua

Sonntag, 2. März:
Ankunft in Flores, einer kleinen Stadt auf einer Insel im Lago Petén Itzá. Ich war zwar noch nie in Lindau am Bodensee, aber als ich Luftaufnahmen von Flores gesehen habe, kamen mir die seltsamerweise sehr bekannt vor (Flores / Lindau).
Arrival in Flores, a small town on an island in Lago Petén Itzá. It reminds me a lot of a town in Lake Bodensee in Germany.
Das beste Abendessen seit langem: Direkt an der Uferpromenade vermarkten diese Standlfrauen ihre hausgemachten Spezialitäten, von Fleisch und Gemüse über Kuchen und andere Süßigkeiten bis zu Saft ist alles dabei. Unser Favorit: Eine Art Dampfnudel, mit Vanillequark gefüllt und in Zimtwasser schwimmend serviert.
Best dinner in a long time: These women sell their homemade specialties right on the lake promenade, anything from meat and vegetables, cakes and other sweets to fruit juices. Our favourite: a deep fried dumpling, filled with custard and served with cinnamon water.
Sonnenuntergang am See.
Sunset at the lake.
Wir lernen Pablo aus Argentinien kennen, der schon seit zwölf Jahren mit dem Fahrrad unterwegs ist und sich mit dem Verkauf von Reisevideos finanziert. Sein Blog: www.theworldbybike.com bzw. www.pedaleandoelglobo.com
We get to know Pablo from Argentina, who has been on the road for twelve years, financing his trip with his own travel videos. His blog: www.theworldbybike.com bzw. www.pedaleandoelglobo.com
Auf der anderen Straßenseite spielt eine Marimbaband, und überhaupts ist die ganze Stadt unterwegs. Wir atmen auf: Guatemala fängt auf jeden Fall schon mal gut an!
On the other side of the road, there'a a marimba band playing. And the whole town is out and about. We are so relieved: It's a very good start already in Guatemala!
Später lernen wir in einem Reisebüro das englisch-walisische Pärchen Chris und Nicola kennen, die morgen ebenfalls die Ruinen in Tikal besichtigen wollen. Spontan gehen wir noch auf einen kleinen Schluck in eine Bar, und es wird eine sehr lustige Runde. Allerdings nur kurz, denn für die morgige Tour müssen wir schon sehr früh raus...
Later, in a travel agency, we meet Chris and Nicola from England / Wales who also want to visit the Maya ruins of Tikal tomorrow. We go for a drink together, and it turns into a real fun evening, but as we all have to get up really early for the tour tomorrow we cannot stay too long...


Montag, 3. März:
Die Mayaruinen von Tikal auf einer Übersichtskarte am Eingang des Parks. Das Gelände ist riesig, und da es von einem dichten Urwald total überwachsen ist, kann man sich sehr leicht verlaufen - ein Kanadier musste sich hier einmal sieben Tage lang von Blättern ernähren, bis er endlich gefunden wurde.
At the entrance of the park, there's a map showing all the buildings and paths of Tikal. The area is huge, and as it's totally overgrown by a thick jungle, you can easily get lost in it - a Canadian had to live on leaves for seven days once before he was found.
Unsere Reisegruppe mit Führer Donald, der auch den grantigsten Morgenmuffel um 6 Uhr schon zum Lachen bringt!
Our group with guide Donald who can make the grumpiest morning person laugh at 6 am.
El Ceiba, der Nationalbaum von Guatemala. Schaut von unten her aus wie eine überdimensionale Tarantel.
El Ceiba, the national tree of Guatemala. Looks like an oversized Tarantula from beneath.


Erste Kletterstation: Von dort oben...
First climbing station: From up there...
... kann man weit entfernt die Spitze eines anderen Tempels sehen, tief im Urwald versteckt.
... you can spot the tip of another temple, far in the distance and deep in the jungle.
Blick hinunter auf die Opferaltäre.
View down to the offering altars.
Im Vordergrund eine Steinmauer, bevor die Archäologen sich daran gemacht haben. Hinten das Ergebnis von sieben Jahren schwerer Rekonstruktionsarbeit.
In the foreground, there's a stone wall before the archaeologists have started working on it. In the background, the result of seven years of hard reconstruction work.

"Fahrzeuge verboten". Also hatten die Mayas doch schon Autos?
"No vehicles". So the Mayas did have cars after all?
Zentraler Platz der Anlage.
Central plaza of Tikal.
Donald versucht uns verschiedene Tierrufe beizubringen, mit denen er während der Tour immer wieder Vögel und Affen anlockt.
Donald is trying to teach us how to make all those animal sounds he uses during the tour in order to lure birds and monkeys.
Menschliche Maske, etwa anderthalb Meter hoch.
Human mask, approximately one and a half metres tall.

Radfahren hilft null fürs Klettern. Die Stufen sind so steil, dass ich mich auf allen Vieren vorwärts bewege, und auf halber Höhe brauche ich eine Pause. Die spinnen, die Mayas!
Cycling is zero help when it comes to climbing. The steps are so steep that I have to walk with hands and feet, and half way up I need a break. Those Mayans are crazy!


Relief in einer Steinplatte.
Relief in a stone slab.

"Fliegende Banane"
"Flying banana"

In den Innenräumen erkennen wir die typisch zugespitzte Form wieder, die auch die Mayaruinen in Palenque in Gängen, Fenstern und Grabmälern hatten.
Inside the buildings we recognize the typical pointy shape that we already saw in hallways, windows and tombs of the Maya ruins in Palenque.

Nicht nur Archäologen, sondern auch Gärtner sind hier im Dauereinsatz, um der Natur Einhalt zu gebieten. Mit einer Machete zerhackt dieser Mann das Gestrüpp am Weg.
Not only the archaeologists but also landscapers are working 24/7 here in order to put a stop to nature. This man is hacking away the shrub along the path with a machete.

Natürlich ist es verboten, die hier lebenden Tiere zu füttern. Aber einen Affen mit ein paar hingehaltenen Chips zum Tanzen zu bringen, ist in Ordnung??
Of course it's not allowed to feed the animals here. But making a monkey dance with a couple of chips in your hand is okay??

Hoch oben über unseren Köpfen sehen wir im Ganzen etwa zwanzig Affen, aber auf den Fotos sind immer nur verschwommene Blätter. Naja.
We get to see more than twenty monkeys high above our heads, but in the pictures there are mostly blurry leaves. Oh well.

Donald erklärt nicht nur die Ruinen und die Arbeit der Archäologen, sondern auch die Flora und Fauna des Parks auf seine unterhaltsame Weise. Diesen Baum nennt er "Touristenbaum", weil der auch so eine rote Haut hat, die sich schält.
Donald doesn't only explain the ruins and the archaeologists' work but also the flora and fauna of the park - always in his entertaining way. For example, he calls this kind of tree "tourist tree" because it's got this red flaky skin that peels off.
Wilder Koreander.
Wild coreander (cilantro).
Und wieder bunte Vögel.
And colourful birds again.

Die Maya hatten eine sehr interessante Kultur der Vergangenheitsbewältigung und des Neuanfangs: Einfach alle paar Jahrzehnte eine neue Schicht Steine auf die alten Tempel auftragen. Rundrum, so dass die Gebäude quasi ständig wachsen.
The Mayans had a very interesting culture of overcoming the past and initiating a fresh start: Every few decades, they just added a new layer of bricks to the old temples. All around, so that the buildings grew constantly.
Detailansicht an einer Ecke des Tempels: Man erkennt drei solche Schichten, jede ist etwa 60 Zentimeter dick.
The close-up on one corner of a temple shows three such layers, each of them about 60 centimetres thick.

Kleiner Frosch voller Sand.
Little frog full of sand.
Höhepunkt des Ausflugs, nicht nur im übertragenen Sinne: 196 Stufen rauf auf den Tempel IV zum höchsten Punkt von Tikal. Die Aussicht über den endlosen Dschungel, aus dem vereinzelt Steinbrocken in die Höhe ragen, gepaart mit dem Geschrei der Affen und dem Gesang der Vögel, ist unbeschreiblich. Zusammen mit zwei weiteren Paaren sitzen wir lang dort oben auf den Stufen und ratschen und genießen.
Highlight of the tour is the highest point of Tikal. You climb 196 steps up to Temple IV and have an amazing view over the endless jungle, with a couple of rocks sticking out from the trees. Together with the monkeys' cries and the birds' singing, it's an indescribably beautiful experience. We sit on the steps for a long time with two other couples and chat and enjoy.

Rückmarsch.
The way back.


Dienstag, 4. und Mittwoch, 5. März:
Wir verbringen noch zwei sehr entspannte Tage in Flores, lesen viel und machen kleine Spaziergänge.
We spend two more very relaxed days in Flores, read a lot and go for short walks.
Kirche von Flores
Church of Flores
Zum Abschied nochmal ein schöner Sonnenuntergang am See.
And another beautiful sunset at the lake on our last evening.


Donnerstag, 6. März:
Weiterfahrt Richtung Cobán. Nach der ungeplant langen Radlabstinenz ist die angenehm grüne Umgebung mit ihren sanften Hügeln ein perfekter Neustart. Es tut richtig gut, einmal wieder aus eigener Kraft vorwärts zu kommen!
We ride towards Cobán. After the unplanned long abstinence from our bikes, the nice green scenery with its gentle hills are a perfect start for us. It feels so good to finally make some progress by ourselves again!
An dieser Tankstelle reißen sich zwölf junge Männer in Gummistiefeln um jedes auch noch so saubere Fahrzeug. Die Autowäsche ist zwar kostenlos, aber vom Trinkgeld kann man anscheinend leben...
At this petrol station, twelve young men in rubber boots scramble to get to clean even the shiniest car. The car wash itself is free but apparently one can live off the tips...

Am frühen Nachmittag bekommen wir eine "Abkühlung" auf wohlige 26 Grad durch einen tropischen Regenschauer. Patschnass erreichen wir Sayaxché am Río de la Pasión, den wir per Fähre überqueren. Um etwa 19 Uhr fällt in der ganzen Stadt der Strom aus - den gelangweilten Reaktionen der Einheimischen nach zu urteilen nichts Ungewöhnliches. Der Hotelbesitzer bringt uns eine Kerze, meint das könne länger dauern. Wir lesen und gehen früh ins Bett, schadet ja auch nicht.
In the early afternoon, a tropical rainstorm "cools" us down to some pleasant 26 degrees. We're soaking wet when we arrive in Sayaxché, where we have to cross the Río de la Pasión by ferry. At around 7 pm there's a power outage in the whole town - nothing special judging from the bored reactions of the locals. The hotel owner brings us a candle saying it could be a while. We read and go to bed early.


Gefahrene Strecke: 77,61 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18,24 km/h
Nachtlager: Hotel Casa Grande in Sayaxché


Freitag, 7. März:
Nationalpark El Rosario: Dichter Dschungel rundrum!
In the El Rosario national park, we're surrounded by thick rainforest.
Blick zur Seite.
View to the side.

Ansonsten reiht sich ein kleines Bauerndorf ans nächste, mit Viehweiden dazwischen. Die Geburtenrate scheint hier extrem hoch zu sein, den vielen Kindern pro Haushalt nach zu urteilen, die aufgeregt zusammenlaufen, wann immer sie uns erspähen. Sie rufen "Gringo, Gringo!" und winken fröhlich.
Other than that, there's one little farming village after the other, with pastures in between. The birth rate here seems to be particularly high, judging from the amount of children per household who all come running in excitement when they spot us. The shout "Gringo, Gringo!" and wave friendly.
Mangels besserer Möglichkeiten machen wir erst in einem Dorf Feierabend, in dem wir vor der Schule campen dürfen. 26 Kinder scharen sich um uns, als wir das Zelt aufbauen! Wir zählen auf Englisch und doof wie ich bin, lasse ich mich anschließend zu einer Partie Fußball im Dunkeln hinreißen...
Due to the lack of better options, we only stop riding in a village where we can camp in front of the school. There are 26 children watching us pitch the tent! We count in English and in a moment of mental derangement, I allow myself to be driven into a soccer match in the dark...
Super Idee mit Fahrradschuhen in einer feuchten Wiese!!
Awesome idea with bike shoes in a wet field!!


Gefahrene Strecke: 81,89 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 16,69 km/h
Nachtlager: Wiese / Fußballplatz neben einer Dorfschule


Samstag, 8. März:
In der Früh stehen wieder die Kinder um uns rum, der erste klopft sogar schon um halb sieben ans Zelt! Uns fällt auf, dass sie zwar alles antatschen und uns genau einen halben Meter Platz zum Werken geben, aber sie sind mucksmäuschenstill.
At half past six, the first child knocks on our tent, and when we pack up, the whole crowd is standing around us again. We notice that they touch everything and only leave us like half a metre space to work, but they are as quiet as a mouse.
Heute fahren wir ein Stück an einer Ölpipeline entlang, die in den Dörfern gern mal als Wäscheleine genutzt wird. Im Hintergrund ein typisches Einfamilienhaus, wobei ich darauf hinweisen möchte, dass man leider die Satellitenschüssel nicht sieht.
Today, we ride along an oil pipeline that also serves as a washing line in some of the villages. In the background you can see a typical family home, but what I would like to point out is that unfortunately, you cannot see the satellite dish from this perspective.


Gefahrene Strecke: 40,8 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,24 km/h
Nachtlager: Hotel Estancia de la Virgen in Chisec


Sonntag, 9. März:
Von Chisec aus geht es zunächst harmlos weiter durch die grünen Hügel Guatemalas, doch als wir an einem Berg mit 15 bis 18 % Steigung Pause machen, hält ein LKW an und fragt, ob er uns mitnehmen soll...
From Chisec, it's a fairly harmless ride through the green landscape of Guatemala until we get to a really steep hill with a 15 to 18 % grade. We take a break halfway up when a truck stops and asks us if we want a ride...
Schnell haben wir unsere Fahrräder in den Metallcontainer geladen und uns selbst obenauf geschwungen, wo bereits drei andere Fahrgäste hocken. Eigentlich war unser Ziel für heute Cobán, doch als wir den Fahrer fragen, ob er zufällig in die Nähe von Antigua fährt, erklärt dieser: "Ja, nur 40 Kilometer von Antigua entfernt." Diese Gelegenheit packen wir beim Schopf! Nach einer Weile beginnt es zu regnen; der Fahrer hält an um uns in den Laderaum hinuntersteigen zu lassen. Leider ist dieser jedoch nicht nur wasser- sondern auch licht- und luftdicht, sodass uns nach gefühlten zwei Stunden Höllenfahrt auf der kurvenreichen Gebirgsstraße nicht nur einigermaßen schlecht ist, sondern wir beim nächsten Halt auch feststellen müssen, dass die schöne grüne Landschaft plötzlich weg ist!
We quickly load our gear into the metal container of the truck and swing ourselves onto the top where three other passengers are sitting. Our plan was to get to Cobán today, but when we ask the driver if he happens to go anywhere close to Antigua, he says: "Yes, only 40 kilometres from Antigua." Score! We seize the opportunity with both hands. After a while, it starts raining and the driver stops to let us go into the cargo bay. Unfortunately, that's not only waterproof but also light- and airtight so that after what feels like a two hour windy descend into hell, we are pretty sick and at the next stop, we have to realize that the nice green landscape is gone!
Als es wieder trocken ist, lässt uns der Fahrer wieder auf unseren Aussichtsbalkon in luftiger Höhe klettern, wo wir mit wachsender Besorgnis die kleiner werdenden Kilometerangaben Richtung Guatemala City beobachten: Da wollten wir auf keinen Fall hin! Aber es kommt, wie es kommen musste: Ende der Fahrt ist tatsächlich in der als sehr gefährlich eingestuften Hauptstadt Guatemalas, und zwar nach Sonnenuntergang. Scheiße! Wir haben keine Ahnung, wo wir sind und wo wir hinsollen, es wird immer dunkler und Hotels sind Mangelware. Außerdem ist unser Frühstück schon viel zu lange her, und seitdem haben wir nichts gegessen. Über eine Stunde lang irren wir in dieser chaotischen Stadt umher, folgen den Wegbeschreibungen einiger Leute, jedoch erfolglos. Es ist längst stockdunkel, als wir ratlos an einer mehrspurigen Stadtautobahn stehen und verzweifelt nach einem Weg auf die andere Seite suchen. Ein Auto hält an und heraus steigt eine vierköpfige Familie samt Babybauch, die den Ernst unserer Lage erkannt hat und uns helfen will. Die Mutter weiß ein Hotel nicht allzu weit weg, allerdings sei diese Gegend hier ziemlich gefährlich, wir sollten auf keinen Fall allein hier rumsuchen. Sie besteht darauf, uns zu Fuß zu begleiten (schwanger und in Stöckelschuhen!), während ihr Mann mit den Kindern im Auto nebenher fährt, zur Sicherheit. Etwa zwei Kilometer sind es, und die Familie wartet sogar noch vor dem Hotel, bis wir ein Zimmer angeschaut und für gut befunden haben - falls wir noch etwas bräuchten. Diese Leute hat uns der Himmel geschickt, echt!
When it stops raining, the driver lets us climb onto our viewing balcony again, from where we watch with growing concern that the road signs keep showing less and less kilometres to Guatemala City: That's the one place we definitely wanted to avoid at any cost! But of course, that's exactly where we end up: The end of the ride is the graded "highly dangerous" capital of Guatemala, and to crown the calamity, it's already after sunset. Shit! We have no clue where we are and where we should go, it's getting dark quickly and there are no hotels. Also, our breakfast was way too long ago and that's the last time we ate anything. We wander around this chaotic city for over an hour, follow some people's directions but without any success. It's already pitch-black when we stand on the side of a six-lane city highway helplessly, trying desperately to find a way across. A car stops, and out comes a family of four plus one big belly who realize right away what situation we're in and want to help. The mother knows a hotel not too far away, but tells us the area here is too dangerous for us to be looking around by ourselves. She insists on walking us there (pregnant and in high heels!), while her husband drives the car next to us, for safety. It's about two kilometres, and the family even waits outside the hotel until we've looked at a room and decided to take it - in case we still need them. Those people were sent from above, really!


Gefahrene Strecke: 21,36 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 10 km/h
Nachtlager: Hotel Atlantidis in Guatemala City


Montag, 10. März:
Da wir schon einmal hier sind, wollen wir die Stadt wenigstens ein bisschen kennen lernen, bevor wir weiterziehen. Abgesehen vom Straßenverkehr, der mit Worten einfach nicht zu beschreiben ist, fühlen wir uns während des Tages nicht mehr bedroht als sonstwo. Wir ziehen um in ein Hotel in der Stadtmitte, von wo aus wir einen Erkundungsspaziergang durch das historische Zentrum machen.
Since we are here anyway, we want to get to know the city a little bit before we take off again. Apart from the traffic, which simply is beyond description, we don't feel more threatened during the day than anywhere else. We move into a hotel downtown from where we go exploring the historic city centre.
Zebrastreifen, mal wörtlich genommen.
"Zebra walk", literally.

Nationalpalast.
National palace.

Kathedrale
Cathedral
Lila Beflaggung zur Fastenzeit.
Purple flags for lent.
Und plötzlich steht eine alte Bekannte aus Kanada vor uns: Wendy's, die beste Burgerkette Nordamerikas!
Suddenly, an old acquaintance from Canada is standing in front of us: Wendy's, the best burger chain of North America!
Da können wir doch nicht einfach so vorbeigehen, oder?
We cannot just walk past, can we?
Behindertengerechte Stadtbusse.
Wheelchair accessible city buses.
Sonderbare Wandmalerei.
Weird mural.
Smog. Am frühen Nachmittag war der Boden in unserem Hotelzimmer blank geputzt, doch als ich am Abend mit frisch gewaschenen Füßen die drei Meter vom Bad zum Bett gehe, erfahre ich am eigenen Körper, was Feinstaubbelastung bedeutet.
Smog. In the early afternoon, the floor in our hotel room was super clean. But when I go from the bathroom to the bed just after having a shower in the evening, I learn how polluted the air is with fine dust in these huge cities.


Dienstag, 11. März:
Der Mann an der Hotelrezeption reserviert uns einen Platz in einem Bus, der uns am Vormittag direkt vor dem Haus abholt und am frühen Nachmittag in Antigua absetzt. Diese gemütliche, uralte Stadt gefällt uns auf Anhieb mit ihren bunten Häuserfronten, den groben Steinstraßen und vielen Cafés, aus denen die unterschiedlichsten Sprachen klingen!
The receptionist at the hotel reserves us two seats in a bus which picks us up from the hotel in the late morning and drops us off in Antigua in the early afternoon. We like this old town right away, with its colourful house fronts, rough stone streets and many cafés from which you can hear all sorts of languages!
Sogar Pferdekutschen gibt es hier!
You can even go by horse carriage here!
Auf der Straße spricht uns der Franzose Joscelin an, der vor 15 Monaten mit dem Fahrrad in Ushuaia losgefahren ist und uns quasi entgegenfährt. Da gibt es eine Menge zu erzählen!
Joscelin from France chats us up in the street - he left Ushuaia by bicycle 15 months ago and is heading north. There's a lot to talk about!
Nach einem gemütlichen Kaffee gehen wir gemeinsam Abendessen und anschließend noch auf ein Bier. Gegenverkehr muss man ausnutzen, denn man sieht sich nur für kurze Zeit und will jede Kleinigkeit wissen, die auf einen zukommt.
After a nice coffee, we go and have dinner together, and afterwards we go for a beer. It's important to seize the opportunity of oncoming traffic because you won't see them for long but you want to know everything that's ahead of you!

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